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Schwarzwald

Wissenswertes zum Schwarzwald

Imker (Honig): Die Imkerei in Baden ist in eine sehr abwechslungsreiche Landschaft eingebunden.
Das Oberrheinische Tiefland bietet den Bienen optimale Entwicklungsvoraussetzungen. Die Rheinebene mit Temperaturen bis 40 °C am Kaiserstuhl und der Bergstraße ist die wärmste Region in Deutschland. Hier finden sich viele, eigentlich im mediterranen Raum beheimatete Pflanzen und Tierarten. Für die Geschichte der Bienenzucht in Südwestdeutschland lieferte uns Matthias Grünewald 1519 ein wichtiges und einzigartiges Zeitdokument. Sein Gemälde der "Stuppacher Madonna" zeigt einen Bienenstand mit der für unsere Landschaft schon damals typischen Korbform, dem "Alemannischen Rumpf". Aus der Vielfalt der bekannten Korbvarianten im deutschen Sprachraum zeichnet sich dieser Strohkorb durch seine flach gewölbte, bauchige Form aus. In seinem Stammgebiet, dem Schwarzwald, war er als "Drehrumpf" ohne Flugloch, dafür mit einer Flugrinne im Bodenbrett bis ins 19. Jahrhundert im Einsatz. (Das Original ist in der Imkerschule in Oberenteersbach zu sehen). ein Beispiel für die nicht immer einfache Arbeit mit den Bienen (die zur Zeit von einer Milbenplage bedroht werden) ist: Aus der Erfahrung wissen die Imker, dass durchschnittlich man nur alle 15 Jahre im gesamten Schwarzwald auf eine ertragreiche Weißtannenhonigernte hoffen können. Honig gibt es oft im Harmersbachtal zu kaufen. Schauen Sie auf die Verklaufsschilder oder bei einem Streifzug über unsere Kilwi (im September) finden Sie leckeren Schwarzwaldhonig.
Voritzender des Imkervereins in Oberharmersbach: Albert Lehmann, Häldeleweg 6, 77784 Oberharmersbach, Tel. (0 78 37) 14 35

Kultur und Geschichte von Oberharmersbach

Die Eichenschälwälder wurden vor allem an steilen Süd- und Südosthängen auf einer Höhe bis zu 700 m angelegt. Die Rinde wurde im "Stehendschälen mit der Leiter" bis zu einer Höhe von 4-5 m gewonnnen. Die Eichenrinde wurde in den Gerbereien für die Herstellung von Leder benötigt. Mit der Einfuhr billiger ausländischer Naturprodukte und der Herstellung künstlicher Gerbstoffe in den 50er Jahren verebbte auch diese Einkommensquelle für die Waldbauern.